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Ein Text von Klaus Jans aus dem Jahr 1990

 

 

ESSAY ÜBER TRIER


                                                        von Klaus Jans

 


Viel Stillstand

 

 

 

und etwas

 

 

 

Fluss

 

 

 

Unerklärliche Begegnung


mit der Trierer Art




Die Menschen schweigen und gucken und hoffen, dass etwas geschieht. Der Reiseführer zeugt immer noch von der vergangenen römischen Herrlichkeit. Die Porto Nigraı beugt sich weiter vor, um dann umso düsterer cdreinzublicken. Der Fremde nähert sich dem Herzen der Stadt und der Bewohner.



Eine Frau schiebt breitbeinig den Kinderwagen durch die Straße. Nur langsam kommt das Gespann voran. Soll ich? Der Blick des Fremden schweift in das sich auftuende Gewimmel von Fußgängern und sucht verzweifelt ein Ziel. Könnte man die Frau nicht fragen, wo das Zentrum der Stadt ist? Nein, man kann nicht, denn sie dreht sich ab, will dem Frager ängstlich ausweichen. "lrgendwo da drüben", meint sie, mit den Händen den Kinderwagen festklammernd, mit den Augen den Fußbodenbelag absuchend.


Der Fremde behält seine Höflichkeit. Soll er weiter versuchen? Hat es Sinn? Warum nicht! "Tschuldiguıng, können Sie mir helfen?" Ein Gesicht, so groß wie ein Kürbis und so rot wie eine Tomate, starrt ins Leere. Die Antwort: "Aisch?" Schweratmend bringt ein untersetzter Mann in dickwollener Strickjacke jenen langgezogenen Trierer Urlaut hervor, der von nun an immer wieder zu hören sein wird.


Der Fremde ist erschreckt. Was meint der Herr doch gleich? Etwa noch nie zuvor gehört? Es heißt wörtlich übersetzt so viel wie "Ich?", eigentlich bedeutet es jedoch "Wieso gerade ich?" bzw. "Wollen Sie nicht jemand anders fragen?"


Ach, Ihr Trierer! Das Ich, das Ego – ist das bei Euch denn gar nicht vorgesehen? Schämt Ihr Euch so, wenn ein Fremder kommt und Ihr gefordert seid? Würdet Ihr lieber schnell untertauchen, lieber ... in Ruhe gelassen werden? Und ja nicht auffallen? Ja? Ist das so?


Der Fremde durchschreitet die Stadt und beginnt nach Begriffen zu suchen. Sein Gehirn sortiert ganz versiert: gemächlich, gemütlich, geuhsam. Auf der Suche nach der Mentalität der Trierer. Es muss doch eine Antwort geben, oder nicht? Schauen wir noch einmal hin, in diesen Monostrom der Fußgängerzone, beobachten wir die brotlosen Gehversuche in der Fleischstraße und das fleischlose Agieren in der Brotstraße. Denn jeder Trierer wird früher oder später hier vorbeikommen. Jeder! Dort könnt Ihr ihn – behaupten die Anthropologen – entdecken, erkunden, erfahren und vielleicht auch verstehen. Gut, gut, der Fremde hat verstanden.


Seht, da gehen sie dahin, unsere Trierer: schwer, rollend, manchmal etwas vorpreschend, um andere zu überholen. Was für ein Anblick! Der Fremde muss sich setzen. "Die kleben ja geradezu auf dem Boden!" Der Fremde atmet schwer. Die Erde scheint eine ganz besonders starke Anziehungskraft zu haben. Der Fremde begreift: "Der Körper ist diesen Geschöpfen eher ein Gewicht denn eine Labsal, an der es sich zu erfreuen gälte.“ So hatte es in einem Buch gestanden, aber in welchem? Nein, von unerträglicher Leichtigkeit keine Spur. Oder doch?


Der Fremde sinniert vor sich hin. Da vorne schiebt sich doch die korpulente Dame ein Fischbrötchen in den Mund. Der Blick fällt auf den Kopf, er scheint wie eingewachsen, ja, genau. "Eigentümlich", denkt der Fremde, der diese Stadt nicht kennt.


Ein Winzer schlendert durch das Gewühl und erfreut sich an der heimeligen Atmosphäre auf dem Markt. Es werden Postkarten verkauft. Rentnergruppen treffen auf Schülergruppen. Ein Nachmittag in Trier, das ist schon was. Der Fremde wird wiederholt auf Plakate gestoßen: Leiendekker-Bloas. Scheinen oft aufzutreten, die von der Band mit dem Dialekt. Aber immerzu in der Heimat. Komisch, komisch. In Köln, da fährt man durch die ganze Welt, sogar bis nach China, nur um den Slang endlich loszuwerden. Und hier in Trier? Da muss man erst noch lernen, da kennen'se ihre eigene Sprache wohl noch nicht, sucht der Fremde verunsichert eine Erklärung für diese heimische Auftrittsinflation.


Überhaupt die Sprache. Man nehme sie ganz genau. Hören wir genau hin! Wieder mal ein "aisch" und ein "lo" und ein "nais" –sie setzen ein Wort um das nächste in die Stille des sie umgebenden Raumes. Man spricht über das Wetter oder über die Lehrstelle der Nichte oder über das allmähliche Altern des Arztes oder über die schönen Blumentage. Und dann – einfach genial: ein Gespräch über das letzte Gespräch, also über die vormalige Begegnung, z. B. vor drei Wochen. Oh, Lob der Bescheidenheit. Denn ist das Vergangene nicht immer auch das nächste?! Gewiss, gewiss – und so bleibt denen von Trier alles gleich und vertraut.


Gut, gut, sie wissen nicht viel von sich und der Welt, die Trierer. Aber das kann doch kein Verbrechen sein, oder? Schließlich ist der Fremde ja auch nicht ständig auf Achse. Wo sollen die Menschen hier denn auch hin, um sich zu vergleichen und zu spiegeln, wenn die anderen Städte einfach zu klein oder zu weit weg sind? Man fährt eben nur im Regierungsbezirk hin und her und wieder zurück. Ein Abstecher nach Konz, ein Umweg nach Schweich, eine Sehnsucht nach Merzig. Jede Stadt ist immer nur so froh wie ihr Umland.


Noch einmal: hin und zurück. Das reicht. Das ist die Welt der Trierer! Hinzu kommt etwas Urlaub am spanischen Meer oder in den österreichischen Bergen. "Das macht man doch heutzutage so." Ach ja, auch Tanken und Zigarettenkaufen hinter der Luxemburger Grenze. "Hoffentlich haben wir den Kaffee nicht vergessen."


Und doch kann der Fremde sich eines Eindrucks nicht erwehren: Als wüssten sie selber nicht, warum sie gerade hier (und nicht woanders) gelandet sind. Eifel, Hunsrück und das Saar-Nahe-Land scheinen zusammengepuırzelt zu sein und dann dieses Völkchen ausgespuckt zu haben. Dabei zehren die Trierer noch heute von dem Ruhm, dass irgendwann ihre Vorfahren namens Treverer den bösen Römern getrotzt haben sollen. Und was blieb davon übrig? Das ist es ja gerade: nichts. Die Treverer, also der Stamm, gingen nach mehreren erfolglosen Aufständen schon wenige Jahre nach Christus restlos unter.


Dann kamen alle herbei und ließen etwas da: Römer, Normannen, Franken, Ungarn, Schweden, Franzosen (die ja gleich mehrfach), selbst die Amerikaner – und irgendwann gar die Vandalen. Was für ein Gebräu! Nur: eine "Metropole" wurde nach dem römischen Höhenkoller nicht mehr daraus – auch wenn findige Wort- und Werbestrategen dies nun nahelegen wollen. Im Gegenteil: Es gab sogar Zeiten, in denen ganze 3000 Menschen als Trierer gezählt werden durften. Stadt ohne Population. Und nun müssen die Jetztgeborenen damit zurechtkommen, die Ärmsten.


Der Fremde fühlt sich nicht ganz wohl. Er dreht seinen Kopf nach rechts und nach links. Er riecht die Hörigkeit. Aber der Geruch ist nicht eindeutig. "Ja, so ist es." Aber kann es nicht auch die Enge sein, die Enge dieser Talweitung und all der Nebentäler, in die die Stadt hineingefallen zu sein scheint? Ja, genau, so könnte es gewesen sein: Irgendjemand (ein Gott vielleicht? Wenn ja, welcher?) hat die Menschen hier an dieser Stelle der Mosel ausgeschüttet und überlässt sie nun sich selbst. Der Fremde spürt Mitleid: "Und nun fühlen sie sich so allein gelassen, dass sie sich für ewig aneinanderklammern."


Oder ist es nur, weil sie sich den Fluß gestohlen haben? Der Fluss, ein Wurm. Wenn er Trier verlassen hat, windet er sich voller Schmerz durch das Rheinische Schiefergebirge – dabei nicht mehr als ein Nebenfluss. Der Fremde unterdrückt eine Träne. Nun ist die Mosel eben nicht der Rhein, sie bleibt für immer seine Mätresse. Schicksal. Dafür läuft sie des öfteren über, denn man hat sie gestaut, die kluge Seele, und nun leidet sie.


Der Fluss der Zeit ist immer das, was hinterher ist. Zum Glück müssen die Menschen nicht über sieben Brücken gehen, sondern nur über drei. Der Fremde prägt sich die Namen ein, denn sie sind ihm wie ein Programm dieser Stadt. Ja, eine eigene Ideologie: Kaiser-Wilhelm-Brücke, Römerbrücke, Konrad-Adenauer-Brücke. Das sind also die Übergänge und Verbindungslinien zum Zeitgeist.


Aber wo fangt Trier nun an, und wo hat es ein Ende? Gehört denn Ruwer noch dazu? Aber ja, allerdings erst seit 1969. Würden Sie denn in Quint wohnen wollen? Warum nicht. Ist Tarforst nicht schon weit über den Berg? Beim heiligen Kreuz! Der Fremde lässt den Blick in die Ferne schweifen. Sucht er Marias Hof? Roter Buntsandstein schiebt sich in seine Augen, während er in Zurlauben am Ufer sitzt. Er starrt hinüber, befremdet den Kabelsträngen einer Kabinenbahn folgend.


Komm, erzähl uns eine Geschichte. Da fängt der Trierer an. Er tut es gern, sofern er uns kennt – denn so ist nun mal seine, die typisch seinige Art: "Natürlich, sicher, wir sind stolz auf uns und unsere Stadt." Der Fremde will es ganz genau wissen: Aber warum eigentlich? Hm, was ist denn das schon wieder für eine Frage. "Also, hören Sie mal!" Ja, bitte? Und so stehen sie da vor sich hin, nagen am Zeigefinger und hoffen darauf, dass der Fremde weitergeht.


In Trier ist man brav und geduckt. Man hält sich klein und bleibt bescheiden, wie diese Häuser da in Ehrang. Nie auffällig, immer leicht gebückt. Wer so baut, kann nur nach innen leben. Der Fremde denkt kurz nach: Ist Bescheidenheit eine Tugend oder ein Komplex? Aber er ist kein Psychiater. Dennoch erkennt er schnell das Erfolgsgeheimnis der Stadt: Größe im Kleinen. Also hört er auf die Gespräche, bleibt aufmerksam. Klar, die Trierer brauchen noch manches. An erster Stelle steht wohl eine Tiefgarage. Der Stadtrat wird es richten. Ein Verkehrsschild verkündet die Rangfolge dieser Stadt "Centrum Parkhäuser Baudenkmäler". Noch Fragen?


Was machen wir mit diesen "paar tatsächlich römischen Steinen" (Originalzitat eines schreibenden Anwohners)? Zuschütten nun doch nicht, weil es jetzt bekannt ist. Und da schämt man sich hier doch zu sehr. Die würden ja mit dem Finger auf uns zeigen. lst es nicht schon eine Last, in allen bundesdeutschen Feuilletons zu erscheinen, als Thermenbeschmutzer, als Römerverächter. "Ja, können wir denn etwas für all die vielen Funde aus all den vielen Jahrhunderten?", werden sie fragen. Das ganze Gestein scheint denen wider Willen zu geflogen zu sein. Und nun versuchen sie halt irgendwie damit klarzukommen. "Hat man sich denn nicht über das neuentdeckte Römerbad gefreut?" Oh doch, irgendwo schon. Schließlich gibt es ja noch die Touristen – und ohne die will man schließlich auch nicht sein. Der Fremde geht weiter in Richtung Markt ("Was für ein Kreuz!") und ergötzt sich an diesem und jenem. Schön, zu schön vielleicht.


Dem Fremden gefallen die vielen putzigen Mäuerchen, die munter errichtet wurden, bis sie eines Tages das Bild der Stadt mit steinerner Festigkeit beherrschten. Die Trierer Wände gehören den Klöstern, Hospitien, Stiften, bischoflichen Besitztümern und ähnlichen Errungenschaften. Die Trierer Altstadt – ein quirlig-lebendiges Kloster. Allerlei Christen rufen zum Gebet und anderen Dingen. Benediktiner schäkern mit Borromäerinnen, Joseph-Schwestern begehren Barmherzige Brüder, Jesuiten begrüßen Lazaristen. Die Redemptoristen bekämpfen die Vergesslichkeit. Gottseidank, die Mauern sind nicht allzu hoch, ein großgewachsener Mensch kann noch gerade über ihren Rand schauen. Aber Holla: Da steht doch der Fremde und will in anderer Leute Gärten gucken. Tss, tss. "So etwas tut man doch nicht!", beschwert sich eine ältere Dame


Trier, Du religiöse Anhäufung. Man könnte in Andacht versinken." Da fasst sich der Fremde voller Entzücken an den heiligen Rock. Sind wir doch ehrlich: Für ie Kirche können sie ja nichts, den Dom, das Priesterseminar, die Akademie auf dem Berg und das Diözesanmuseum. Das hat sich von alleine über sie hinentwickelt. Und die Trierer fanden es gut – warum auch nicht. Über 1700 Jahre ununterbrochen im Banne eines Bistums (mal Erz, mal nicht), eine besondere Leistung! Deshalb sind sie noch relativ rein und unbeschmutzt. "Wieviel Evangelische gibt es denn hier?" – "Weit unter 20%, schön, nicht wahr'?" – "Und Katholiken?" – "Weit über 80%, im Umland sogar über 90%. Das sind beeindruckenden Zahlen, nicht wahr?" Die Masse hat wie immer recht. Oh, Großmut! Lasst uns jeglichen Rebellen eine Abfuhr erteilen. Also wurden dereinst die Calvinisten aus der Stadt geschmissen (Pardauz!), und man suhlt sich nıoch heute in der erfolgreichen Gegenreformation.


Der Fremde überlegt sich ein Abendgebet für diesen Ort: "Gott, bewahre uns die Tradition, aber verschone uns vor der Zukunft. Lass alles, wie es ist, aber mach es dennoch anders." Ein breites Gesicht mit dunklen Haaren und stumpfen Augen schaut ihn an. "Hören Sie mal, wollen Sie jetzt schon wieder über das Katholische klagen?" Nein, der Fremde will nicht. Er hat zufällig die farbenfrohe Fronleichnamsprozession mitbekommen und weiß das strenge Bild zu schätzen. Denn Karneval in Trier, so bekunden ihm Kenner, könne man getrost vergessen, ein trauriger Abklatsch wahrer rheinischer Mentalität. Der Narrenzug erinnere mehr an einen Bußgang denn an Fröhlichkeit.


Dabei liebt der Trierer seine Feste – und nennt den Vorgang, der dort abrollt, doch tatsächlich "Feiern". So etwas ist gewiss mutig zu nennen. Denn Ausgelassenheit ist des Trierers Sache nicht. (Wir sind ja schließlich nicht in Italien!, sagte Papst Leo, als er hierselbst vom Pferd fiel.) Ginge der Fremde allein von der Häufigkeit der diversen Festveranstaltungen aus, dann müsste ihm die über 2000-jährige Stadt an der Mosel als Mittelpunkt irdischer Lebendigkeit erscheinen.
Und noch ein Fest! Moselfest, Altstadtfest. Olewiger Weinfest, Elblingfest, Trier-Wester Volksfest, Heimatfest in Heiligkreuz, ja selbst ein "Weiherfest" – und auch noch Kirmes da und dort. Prima! Eine Band soll die Trierer stets daran erinnern: "Wie schön, dass wieder die Reminders spielen!"


Muß man denn immer ausgelassen sein? Seit wann ist es verboten, einfach nur in sich zu ruhen und dabei viel zu trinken? Und wer will einem denn verbieten, immer hin- und herzulaufen? Denn genau das lieben die heimeligen Menschen so, wenn wieder einmal der fest vorgemerkte Festtermin wahr geworden ist. Dann schreiten sie die Stände auf und ab, und grüßen den oder jene, und das Pärchen hält sich schüchtern an den Händen, und irgendwann fährt man angefüllt nach Haus. Trier oder: Das ganze Jahr ist eine Sause. Der Fremde hat schon einen fröhliche Witz auf den Lippen, als er angstvoll innehält. Über sich selber lachen? Nein, das mögen die an der Mosel nicht. Der Fremde verstummt und erinnert sich an das Urteil des Verwaltungsgerichts: "Die herausgestreckte Zunge auf einem Paßbild ist eine Provokation amtlicher Stellen." Humor bitte bei geschlossenem Mund! Lachen gilt schon als Widerstand.


Der Fremde betritt ein Geschäft! Der Trierer kauft nämlich furchtbar gerne ein, das ähnelt schon fast einer Leidenschaft. Jawohl! Das Oberzentrum will seinem Namen Ehre machen: kaufen, gekauft werden, Kaufen als Freizeitgestaltung besonderer Art, Kaufen und Leben in höchster Harmonie. Dabei gereichen besonders die vielfältig ausgestalteten Einkaufsmärkte den Trierern zum Gefallen. Der
Fremde befasst die gestreiften Hemden aus dem Sonderangebot und spürt diese unnachahmliche Nähe, eine Intimität von Du zu Du. Dann aber erfährt er noch mehr: wiederholt leichte Stöße.


Er will schon lautstark protestieren, als er sich weise zurückhält. Er begreift: Die Trierer lieben sich und ihre Körper – Kontakt statt elitäres Feingefühl. Die Sprache ihrer Leiber zeichnet ein Bild der Besitzer. Da hat dann Konversation schon etwas Revolutionäres, meint unser Fremder.


Dieses römische Temperament ist ja berühmt. In der richtigen Umgebung wird der Mann zum Tier – und die Frau zum Fleisch. Wenn die Stimmung anıgeheitert ist, nähert sich die einstmals scheue Pranke mit festem Griff dem Weibe. Dann muss es aber spät sein, und dann müssen die Männer in der Vielzahl sein, und dann wird aus der schüchternen Hülle stürmische Leidenschaft. Knutsch! Der Fremde träumt schon von Amore, erblickt aber nur noch unbewegte Gesichter. Sie schämen sich. Sex passiert im Gewerbegebiet hinter den Wänden, und Eros gibt dem Center bloß den Namen. Und sonst? "Ein dreckiges Geschäft, wissen Sie." Ein Kriminalkommissar klagt über die vielen Vergewaltigungen, die niemand zur Kenntnis nehmen will. Außer einer, die geschah (angedeutet) im Theater auf der Bühne – und führte zu stürmischer Entrüstung. Verteidigt die Prüderie gegen die Onanie!, rief der Landrat, während die christlichen Politiker über die Schließung des Frauenhauses nachdachten.


Der Fremde ist weilergelaufen. Er betrachtet Geranien und Fuchsien in den Blumenkästen, erhascht die säubernde Hausfrau durch einen verschämt zugezogenen Vorhang. Es gibt zu viel Familie hier. "Ganz in Weiß", das Schaufenster eines Portraitfotografen gibt bereitwillig Auskunft. In solch katholischem Schoße keine Überraschung, könnte der Fremde meinen. Er schämt sich etwas und beobachtet Vater, Mutter und Kinderwagen. Die Familien pflegen mit Vorliebe das Häusliche. Schaut sie Euch ruhig an, wenn sie an den Wochenenden wieder die Wände stemmen, die Dächer decken und Mauersteine in die Welt reinsetzen. Vorbauen, zubauen, wegbauen, das ist auch ein Teil von Trier. lm Moment scheint Pflastern der letzte Schrei zu sein – kein Vorgarten kann sich in Sicherheit wähnen.


Der Fremde hat Hunger. Er wird das Richtige tun und sich für einen Imbiss entscheiden. Soll er denn die Zeit vergeuden, in der vagen Hoffnung, etwas Feinschmeckendes zu bekommen? Wohlan! So beißt der Fremde denn auch in das Fischbrötchen und guckt munter in die Welt hinein. Für den Abend plant er einen Besuch in der vielgerühmten Hähnchenbraterei in Euren. Endlich mal wieder so richtig mit den Händen essen! Und die Gourmets? "Wer immer das sei – die sollen nach Frankreich fahren." Und richtig, es schmeckt auch so. Ein Handwerker schmatzt, der Fremde ist bald satt.


Warum seid Ihr so?", möchte man ihnen zurufen. Sie aber würden erstaunt aufgucken. Schließlich empfinden sie es gar nicht so. "Herr Bürgermeister, hier!" und "Herr Landrat, dort!", wie schön, dass hier die Titel noch etwas zählen. Und doch: Ob oben, ob unten – sie sind kollegial, zuweilen herzlich, solange die Rollenverteilung nicht in Frage gestellt wird. Aber keine Sorge, genau das wurde den Menschen hier im Tal längst abgewöhnt.


Aufgemerkt: Vier Jahrhunderte lang hatte die Trierer Bürgerschaft versucht, die Vorherrschaft der Kirche abzuschütteln, allerdings erfolglos. Dann unterwarf man sich in aller Opportunität einem Schiedsspruch, sprich: Machtwort. Nun war Ruh'. Deshalb konnte Karl Marx auch nicht anders, er musste einfach entfliehen. Adieu, oh Biederkeit. Vermisste er die echten Proletarier, die er für seine späteren Studien brauchte? Und wir? Ängstigen uns um seinen Ruf, der unsere Stadt ernährt. Ach, ihr im Ostblock, Iasset doch den Karl in Frieden ruh'n.


Dabei sind die Trierer eigentlich ganz von heute. "Kumpels" würde man im Ruhrgebiet sagen. Wenn es der Zündverteiler nicht mehr tut oder ein Schrank verschoben sein will: Der Trierer ist zur Stelle. Arbeit macht sie frei – oder doch nicht so ganz. Sie lieben das Praktische, und nicht das Theoretische. Auch gut, oder? Der Fremde hat an der Hausfassade das Schild der Sozialdemokraten entdeckt. "Angenehm. Maximini mein Name. Was kann ich für Sie tun?" Der Fremde wird doch wohl nicht den Chef der Stadtratsfraktion mit
einem Ortsvereinsvorsitzenden verwechselt haben? Seltsam!


Angepaßt? Wer möchte so was gerne hören – zumal aus fremdem Mund. Empfindsam sind sie nämlich schon, die Leute aus dem Trierer Land. Alsohaben sie jetzt endlich mal etwas anders gewählt. Wirklich? Der Fremde hat begonnen zu lesen. Es soll sich alles ändern. "Trier als Drehscheibe für den Binnenmarkt '93." Das Presse- und Informationsamt ruft sogar dazu auf, Wurzeln zu schlagen, während die ehemaligen Bürgermeister verzogen und sich als Ministerpräsident in Mainz erkühnen bzw. den Amtsweg nach Köln nahmen. Flucht nach vom. Die CDU gibt niemals Ruh'. Die Wähler haben der Kommune eine andere Politik verordnet, aber die GRÜNEN wollen und können nicht hören. Dazu fehlt ihnen der geistige Zugriff auf die Stadt. Warum auch klagen? Die Geschäfte auf dem Viehmarkt gehen nach wie vor gut. Die rot-grüne Ratstapete passt auch in die Stadtsparkasse und andere Honoratiorenräume. Fremder, in Trier bleibt vieles gleich – warum nicht auch die Parteien? Sieh um Dich! Aber verzage nicht!


Der Fremde steht vor einem Haus und ist leicht weggetreten. Die Aufschrift hatte ihn bewegt, hatte ihn hoffen gemacht: "Volksfreundhaus." Ob man hier Menschen ohne Obdach bewirtet? dachte er voller christlicher Rührung. Aber er hatte sich getäuscht. Er schlägt die Zeitung auf: Sie ist die einzige der Stadt und damit für alle da, das reicht. Trier, eine Familie. Wir brauchen nichts anderes, pardon! Und 95.000 Auflage für einen ganzen Regierungsbezirk, das ist doch mehr als stattlich, nicht wahr? Also wird der Fremde darin lesen. Ei, die Zeitung kommt als einzige ganz ohne Quellen aus, wie schön: Sie braucht die Agentur nicht zu nennen, von der sie die Dinge weiß. Wieso auch? Denn die wahre Quelle der Erbauung ist und bleibt doch die Heimat, oder? Also vorwärts zur nächsten Caritastagung, zum bevorstehenden Feuerwehrjubiläum, zur neuerlichen Diamantenhochzeit und zum Tag der offenen Tür. Der Regierungsbezirk lebt – und auch die Presse. Informationen im Überfluss: Hingeworfen, kostenlos, vor die Haustür, usw. Was für ein Trierer Echo! "Müssen denn die Punker sein?" Die Woche im Spiegel! "Unsere Stadt ist wieder rein!" Aha! Deshalb schaltet der Fremde das Radio ein – und (nach ein paar Drehungen] wieder aus. Was er hört, entspricht nicht dem, was er hier gesehen hat. Weder privat noch öffentlich: Ein Sendeturm macht noch lange keine Freiheit.


Trier "wartet auf die Welt" erklärte (der Region entwachsen) Stefan Andres – und meinte den sonderbaren Zustand mit und um diese Stadt. Irgendwann ging er enttäuscht nach Rom, um dort zu sterben. Der Fremde bewundert solcherlei Erkenntnis. Aber da sagt neben ihm einer: "Das Zitat war doch von 1949. Lange her! Wir haben doch jetzt die Universität, wir gehören zur Weite des Globus." Der Fremde wollte gerade erwidern: "Zum Glück, denn wie sähe es ohne dem* aus?", als sich ein Professor vor ihn schob. Etwas steif im Gang, etwas trist in der Kleidung. Diese Stadt braucht einfach neue Leute.

Mehr Fantasia bitte, weniger Fanfaren. "Herr Bürgermeister, sorgen Sie für mehr Esprit, bitte!" Aber der Bürgermeister ("Umsatz ist die höchste Kultur!") lässt sich nur von morgens bis abends fotografieren und liebt die Wirtschaft. Die macht Schuhe und rollt Zigaretten – und eigentlich gibt es sie gar nicht. Von nichts kommt nichts! Der Mann kann doch nichts dafür, daß Fremdenverkehr, Bistum und all das Kleingewerbe den Alltag der Moselstadt prägen. Je kleiner, desto vielfältiger, denkt er, dem der Kopf zu schwer ist. Und die Wirklichkeit? Eine Vielzahl von Beamten übt auf den Straßen das
tägliche "Guten Tag". So ist das nun mal in einem Verwaltungszentrum.


Da mussten erst mal die Preußen kommen, um die Menschen so richtig auf Trab zu bringen und die Richter auf resolute Urteile einzuschwören. Die Welt als Befehl. Wie überlegt doch der Fremde versonnen? Man müsste nur ein "e" an den Namen hängen, um aus dieser dösenden Stadt ein griechisches Kriegsschiff zu machen. Stattdessen hat man nun neuzeitliches Militär, die Nähe zum Bitburger Soldatenfriedhof und eine Besatzungsmacht, die trotz aller gegenseitigen Schwüre fremd bleibt. Die vielfach kriegszerstörte Stadt bekommt den Hals einfach nicht voll. "Wissen Sie, unsere Ausländer sind Soldaten. Die haben so etwas Exotisches!"


Ach, deshalb! Der Fremde hat aufgepasst: Hier gibt es nicht die Massen von türkischen Arbeitern, die Autos bauen, oder Tausende von Jugoslawen, die im Stahlwerk stehen. Trier kann mit Not ein paar Pizzerien und griechische Lokale aufweisen – da ward man von der Multinationalität verlassen. "Ist es nicht genug, wenn Leiwener hier wohnen? Kommen nicht täglich Moselaner hierher? Gibt es nicht 50.000 Einpendler? Und echte Ausländer haben wir doch auch." Damit ist das Gespräch schon wieder beendet. Der Fremde hat seine eigenen Augen und Ohren, Franzosen, ja die gibt's. Aber die sind ghettoisiert, und wenn sie ausbrechen in die Tiefen der Metropole, dann meist kurzgeschoren, jung und in alkoholisierter Form, um in der Horde den Frust vom Kasernendrill zu vergessen. Dabei brachten sie 1794 einmal frischen Wind samt Napoleon, der Trier durchritt, und Säkularisierung. Aus und vorbei.


Die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft prostet dem Richard-Wagner-Verband zu. Man stelle sich vor, die Nibelungensage wäre der Mosel entsprungen! Der Fremde ekelt sich, das Bach-Orchester spielt auf: Und dann legen sie los. Allerdings nicht, bevor ihnen jemand gesagt hat: "Genauso ist das richtig. So macht man das heutzutage." Dann nicken sie und freuen sich, wie weltgewandt der Herr Regierungspräsident doch ist. Er hat bei der Einweihung der Behinderteneinrichtung zwar etwas belegt geklungen, aber ganz bestimmt wieder Gutes gesagt. So etwas geht durchaus, Fremder!


Denn die Trierer verschenken lieber denen ihr Vertrauen, die sie kennen.


Da haben wir es: ein reines Autoritätsproblem. Richtig. Und möge keiner anderes sagen. Gibt es andere Vorschläge? Dies ist nicht der Fall. Noch Fragen? "Wissen Sie, wie man etwas verändern kann?" Ja, unter genauer Beachtung der lntrige. Wenn lhnen jemand ins Gesicht lächelt, dürfte er hinter dem Rücken schon das Messer des Gerüchtes aufklappen. Achtung! Manche Trierer, so wohlanständig und redlich sie sind, können auch ganz anders, d. h. sie können gar
nicht anders. Vorne "Ja" und hinten "Nein". Die Wahrheit, und dann noch von Auge zu Auge – die ist ein eigenartiges Ding. lst nicht ihre Schuld. Sie haben es nur den hohen Herren abgeguckt, die sich um und in dieser Stadt stritten, z. B. die Bischöfe und Erzbischöfe und Kurbischöfe und Fürstbischöfe, Amen!


Da hilft nur noch Beten. Denn wer kann in diesen Tagen Impulse zulassen und Bleibendes da lassen? Die Stadt bewegt sich nicht, höchstens unser Herz. Die Touristen bleiben nicht lange genug, allerdings geduldig. Die Studenten ersehnen das Ende ihres Studiums und einen anderen Ort. Die Beamten werden zu selten versetzt – auch in Ekstase. Galerien, Theater, Musicals, Kinos, nein, solche Dinge brauchen die Trierer nur in Maßen, nicht in Übermaßen. Es gibt nicht viel nachzudenken in einer Welt, die für sich und mit sich stimmte. Stimmt!


Worüber soll man noch denken, diskutieren, reden? Es sind der Themen nicht allzuviele, Fremder. Gib uns noch etwas Zeit, einige Jährchen. "Wir warten auf Europa, wissen Sie?" Sonst noch was? "Ja, sicher. Eine Sache haben Sie ganz vergessen." Welche denn? Na, den Wein unıd seine Güte. Denn es gibt sie auch an den Hängen der Stadt, die Trauben, die Tradition vergegenständlichen: Alles etwas gepresst! Und vieles liegt im Dunkeln und in den Kellern. Weinseligkeit! Und merken Sie sich eins: Auch wenn der Sekt hier produziert wird, fließt er noch lange nicht in Strömen.


Nebenbei: "Wie wird die Lese dieses Jahr?" Der Fremde trinkt an seinem Stubbi mit Bier, wie es alle tun. Besser oder schlechter? Die klimatische Ausgangssituation ist eher etwas schläfrig warm, tropisch manchmal, und dazu die Sorgen um den zu hohen Ozongehalt der Luft. Man kann eben an sich selbst ersticken. Also bitte nicht atmen, oder jedenfalls nicht zu tief. Bitte bewahren Sie Ruhe! Der Fremdenführer sortiert seine Gefolgschaft. "Hier in der Porta Nigra hat sich ein Einsiedler für Jahre einmauern lassen, um dann beseelt zu sterben." Der Fremde fasst sich an den Kopf und an sein Herz. Ja, es klopft immer noch.


Ach sind wir doch ehrlich, das ist schon ein nettes Völkchen. Der Fremde erweicht in Melancholie: gute alte Zeit. Wie sie da steh'n, so klar und warm, und die gesagten Worte durch ihre Kopfwindungen transferieren. Ich und Er und Du und Sie – hoppla, wie ist die Welt munter. Man spürt erhaben, wie sich die Zeit verarbeitet. Und manchmal, als wäre es eine außerirdische Eingebung, dann kämpft sich auch ein Lächeln über die fremdartigen Gesichter. Wenn man sie
kennt, dann können sie ganz zutraulich werden. Allerdings, Zugereister, Du musst von hier sein, oder zumindest aus der Nähe, Du musst diesen sich biegenden Dialekt im Munde fuhren, denn sonst verunsicherst Du sie.


Gefällt Ihnen Trier?", fragt die Frau in der Bäckerei den Fremden. "Aber", sagt er munter und will schon loslegen, den Mund zum Sprudeln bereit. Plötzlich hält er inne. Die Frau hört schon nicht mehr hin, sie ist mit etwas anderem beschäftigt. Der Fremde scheint zuerst verwirrt, doch dann versteht er: Sie braucht Zeit. Schließlich war ihre Frage ja gar nicht so gemeint. "Man muss doch etwas mit dem Kunden reden", sagt sich die Bäckersfrau und verfällt in melancholisches Schweigen. Die Stille bleibt. Der Fremde zögert einen Moment und zahlt dann seinen Preis. Es gibt noch andere Tage. Und Trier ist schließlich nicht überall.





Abgedruckt in der "katz", kleine andere trierer zeitung, Juli/August 1990, 12 Jg.,


Heft Nr. 7/8


* Absichtliche Umgangssprache, Anmerkung aus dem Jahr 2023, eigentlich grammatisch sauber wäre: ohne den = Akkusativ.



___

(Der  Text wurde hier für die Homepage-Variante nochmals durchgesehen und evtl. rechtschreibemäßig korrigiert und auf die neuere Rechtschreibung angepasst.)

EIN TEXT VON KLAUS JANS.





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